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TopTarif hat vom TÜV Saarland (11/2012 Nr.1764) die Auszeichnung "TÜV-geprüftes Vergleichsportal im Bereich Preisvergleich:Strom/Gas" erhalten.



Strom FAQ


Was ist Strom?

Einfach gesagt ist Strom die Bewegung von Elektronen in einem Leiter. Die Elektronen geraten durch Spannung in Bewegung. Diese Spannung lässt sich durch unterschiedliche Arten erzeugen. In einem Generator wird Spannung erzeugt, in dem sich eine Kupferdrahtspule in einem Magnetfeld dreht. Dreht sie sich nur in eine Richtung entsteht Gleichstrom, dreht sie sich abwechselnd in die ein und in die andere Richtung, so entsteht Wechselstrom.

Wie wird Strom in einem Wärmekraftwerk erzeugt?

Zu Beginn wird in einem Dampfkessel unter hohem Druck Wasserdampf erzeugt. Dieser Dampf strömt dann mit hoher Geschwindigkeit durch die Schaufeln einer Turbine, die dann wiederum über eine Welle einen Generator antreibt. Der Generator dient als Umwandler, denn er wandelt die Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Der so erzeugte Strom wird dann in das Stromnetz gespeist.

Wie kommt der Strom in die Steckdose?

Der Strom muss vom Kraftwerk bis in die Steckdosen des Verbrauchers einen langen Weg zurücklegen. Dieser Weg findet auf drei verschiedenen Spannungsebenen statt. Je höher die Spannung, desto geringer sind die Transportverluste.

Was ist eine Höchstspannungsebene?

Die Höchstspannungsleitungen sind sozusagen die Autobahnen des Stromnetzes. Sie transportieren den Strom mit 220.000 oder 380.000 Volt über weite Strecken. In Deutschland gibt es ca. 36.000 Kilometer von diesen Leitungen.

Was ist eine Hochspannungsebene?

Im Umspannwerk wird der Strom aus den Höchstspannungsleitungen auf 110.000 Volt transformiert und in den Hochspannungsleitungen weitertransportiert. Einige Industriebetriebe und auch Eisenbahnen bekommen ihre Energie auch direkt aus dieser Spannungsebene.

Was ist eine Mittelspannungsebene?

In einer zweiten Reihe von Umspannanlagen wird die Hochspannung auf Mittelspannung herunter transformiert und hat dann 10.000 oder 20.000 Volt. Dann wird die Spannung in die Mittelspannungsleitung in die Städte und Orte transportiert. Kleine Industrien und Gewerbebetriebe werden so auch direkt aus der Mittelspannungsebene versorgt.

Was ist eine Niederspannungsebene?

Eine Ortsnetzstation transformiert die Spannung auf 230 oder 400 Volt herunter. Jetzt können Wohnhäuser und Gewerbebetriebe versorgt werden. Auf der Niederspannungsebene wird der Strom überwiegend nicht überirdisch, sondern durch unterirdische Kabel transportiert.

Was ist ein Energiemix?

Man spricht vom Energiemix, wenn verschiedene Energieträger an der Stromerzeugung beteiligt sind. So ein Mix besteht zum Beispiel aus 4 Teilen Braunkohle, 2 Teilen Kernenergie, einem Teil Steinkohle und einem Teil Erdgas und einer Prise regenerativer Energie aus Wind- und Wasserkraft und Biomasse.

Wie entsteht der Preis für Privatkunden?

Ca. 60 % der Stromkosten machen Erzeugung, Transport und Vertrieb aus. Die restlichen 40 % sind staatliche Steuern und Abgaben. Die Stromrechnung setzt sich aus einer Vielzahl von Einzelkosten zusammen. Neben den Netzentgelten und Herstellungskosten spielen die Steuern und die Abgaben eine immer größere Rolle.

Zu den Kosten der Netznutzung zählen sämtliche Kosten für die Pflege und die Instandhaltung des Stromnetzes. Diese Entgelte werden im vollen Umfang an den Netzbetreiber weitergeleitet.

In den Kosten für die Messung und die Abrechnung sind alle Kosten für die Rechnungserstellung die Zählermiete enthalten.

Die Kommunen verlangen von den Netzbetreibern ein Entgelt für die Nutzung von öffentlichen Wegen, um Stromleitungen zu verlegen und zu betreiben. Dieses Entgelt wird in vollem Umfang an die Kommunen gezahlt.

Zu den Kosten der erneuerbaren Energien zählen alle Kosten, die dem Energieversorger aus der Förderung von Wind- oder Solarenergie entstehen. Zu dieser Energieversorgung ist er seit 2000 verpflichtet.

Zu den Kosten laut dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz zählen alle Kosten, die dem Energieversorger durch die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen entstehen. Diese Förderung ist ebenfalls seit 2000 vorgeschrieben.

Die Stromsteuer ist ein wesentlicher Faktor für den Strompreis. Sie enthält die Kosten, die nach dem Gesetz zur ökologischen Steuerreform vom Gesetzgeber erhoben werden.

Zur Ermittlung des Strompreises benötigt man nun noch den Verrechnungspreis, den festen Leistungspreis der Haushalte, den Verbraucherpreis und den Abschlag.

Der Verrechnungspreis enthält die Kosten für die Rechnungsstellung, Zählermiete und die Gewährleistung einer einwandfreien Messung. Die Berechnung erfolgt anteilig entsprechend dem Abrechnungszeitraumes.

Der feste Leistungspreis der Haushalte deckte die Kosten der ständigen Lieferbereitschaft. Die Berechung erfolgt ebenfalls entsprechend dem Abrechnungszeitraum.

Der Verbraucherpreis ist der Preis je verbrauchte Kilowattstunden. In den Verbrauchspreisen sind sämtliche Kosten für die Netznutzung, Steuern und Abgaben berücksichtigt.

Als Abschlag bezeichnet man die Höhe der monatlich zu zahlenden Teilbeträge, welche anhand der aktuell gültigen Preise auf der Grundlage des Vorjahresverbrauches errechnet wird.